Warum Energiepolitik nicht in die Hand von Privaten gehört

Warum brauchen wir eine Energiepolitik, in der der Staat entscheidenden Einfluss hat? Weil der Staat sich bereichern will? Wohl kaum .Energieerzeugung ist ein Zuschussgeschäft. Zumindest wenn man alle Aspekte die damit zusammen hängen betrachtet.Infrastruktur bereitstellen, Umweltauswirkungen einbeziehen und das Recht eines jeden Menschen auf die Nutzung auf Energie.
Denn wer muss die Straßen ausbauen, die Schifffahrtswege ausbauen die Umweltverträglichkeit prüfen? Der Staat! Mit den Steuergelder der Bürger werden den Energiekonzernen die Wege bereitet viel Geld mit dem Verkauf von Energie zu verdienen. Umweltauswirkungen, die meist indirekt erst sichtbar werden, werden dem Staat über geholfen. Siehe die Renaturierung in Brandenburg. Die wurden mit Fördergelder des Bundes mitbezahlt. Und wer bezahlt die für Energiezuschüsse für die sozial Schwachen? Der Staat und die Kommunen. Ich kann nicht erkennen wo die Vorteile einer Privatisierung gelegen haben sollen. Zumal es ja nicht wirklich bis jetzt einen Wettbewerb gibt. Im Gegenteil, die vier größten Konzerne haben die Bundesrepublik unter sich aufgeteilt. Bei Monopolen gibt es keinen Wettbewerb. So vertritt Peter Paffhausen, Geschäftsführer der Stadtwerke Potsdam die These:“ Was privatisiert wird, wird in aller Regel teurer für den Kunden. Denn Private haben vor allem Gewinnmaximierung im Kopf und wenig natürliches Interesse an Daseinsvorsorge. So gehen sie ganz anders an unternehmerische Fragen heran wie: Wie engagiere ich mich für die Kommune? Was stecke ich in den Instandhaltungsbereich? Sie wollen im Grunde nur Geld verdienen. Einen Mittelweg bildeten PPP-Vorhaben, bei denen aber auch unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen, was nicht immer funktioniere. In der Regel führe das ebenfalls zu Preiserhöhungen.“
Alle diese Gründe haben die Mitglieder der SPD-Abteilung 3 Lichtenberg dazu veranlasst den „Berliner Energietisch“ zu unterstützen. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift eine kommunale Energieversorgung in Berlin mit aufzubauen. Am 09.06.2012 haben wir einen Stand am Anton-Saefkow-Platz von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr.Und am 16.06.2012 einen Stand am Alleecenter in der Landsberger Allee.

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