Berlin braucht bezahlbare Mietwohnungen

Im Juli hatte unsere örtliche SPD-Fennpfuhl zu einer Diskussion über die Mietenpolitik in Berlin eingeladen. Gekommen ist ein Vertreter des Mietenvolksentscheid und der Stadtsoziologe Andrej Holm. Am Anfang der Diskussion stellten unsere beiden Gäste fest, dass es vor allem an preiswerten Wohnraum fehlt. Denn seit dem Jahre 2000 gab es keinen nennenswerten Wohnungsbau mehr. Im Gegenteil. Viele Wohnungen standen veranstaltung-mietenleer und und trieben die Kosten der Wohnungsbaugesellschaften in die Höhe. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte stand kurz vor der Pleite. Es wurden Wohnungen abgerissen. Inzwischen fehlt Wohnraum. Besonnders preiswerter Wohnraum. Der Stadtsoziologe Andrej Holm kritisierte dass der Senat zwar preiswerten Wohnraum bauen lässt, aber nicht sagt wieviel preiswerter Wohnraum gebraucht wird. In den Diskussionen wird zuviel Gewicht auf den Neubau statt auf die Ausweitung des Bestandes preiswerten Wohnraumes gelegt. Dabei stellte er fest, privater Wohnungsbau schafft keine oder zuwenig preiswerte Wohnungen. Man sollte beim Wohnungsbau ein größeres Augenmerk auf preiswertes Bauen legen. Weiterlesen