Gute Facharbeiter durch gute Ausbildung

13921162_10153675613897477_6562092454131561972_n

Ausbildung fördern für junge erwachsene BerlinerInnen

Seit 1990 bin ich als Elektro-Facharbeiter auf den Baustellen Berlins tätig. Damals zur Wendezeit gab es genügend Facharbeiter. Diese Zeiten sind vorbei. In Deutschland fehlen 1,4 Millionen Facharbeiter, andererseits haben 1,45 Millionen der 20- bis 29-Jährigen in unserem Land keine abgeschlossene Berufsausbildung. Adäquate Zahlen wird es auch für Berlin geben. Eine Studie der Universität Bochum zeigt, dass nur 35% der Jugendlichen ihre Lernpotenziale und ihre Interessen richtig einschätzen können. Sie erlernen den falschen Beruf, brechen die Ausbildung ab oder arbeiten später in einem anderen Beruf als dem erlernten. Viele Betriebe umwerben solche Beschäftigten und bieten ihnen eine Ausbildung an. Aber welcher junge Erwachsene möchte, wenn er schon voll im Berufsleben steht, nochmal eine Ausbildung anfangen? Zumal er dann erst mal wieder ein paar Hundert Euro weniger verdienen wird für drei, vier Jahre! Die Berliner Politik könnte dort ansetzen. Mein Vorschlag ist: Junge ArbeitnehmerInnen, die eine Facharbeiterausbildung in einem Betrieb machen, bekommen einen Zuschlag, der ihr Nettoeinkommen auf 1200 € aufstockt. Damit könnten junge Erwachsene, die sich nachträglich für eine Ausbildung entscheiden aber auf Grund ihres Alters keine sonstigen staatlichen Förderungen erhalten, ohne größere finanzielle Einbußen eine Ausbildung machen. Dafür würde ich mich einsetzen, wenn ich in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt werde.

Berlin braucht bezahlbare Mietwohnungen

Im Juli hatte unsere örtliche SPD-Fennpfuhl zu einer Diskussion über die Mietenpolitik in Berlin eingeladen. Gekommen ist ein Vertreter des Mietenvolksentscheid und der Stadtsoziologe Andrej Holm. Am Anfang der Diskussion stellten unsere beiden Gäste fest, dass es vor allem an preiswerten Wohnraum fehlt. Denn seit dem Jahre 2000 gab es keinen nennenswerten Wohnungsbau mehr. Im Gegenteil. Viele Wohnungen standen veranstaltung-mietenleer und und trieben die Kosten der Wohnungsbaugesellschaften in die Höhe. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte stand kurz vor der Pleite. Es wurden Wohnungen abgerissen. Inzwischen fehlt Wohnraum. Besonnders preiswerter Wohnraum. Der Stadtsoziologe Andrej Holm kritisierte dass der Senat zwar preiswerten Wohnraum bauen lässt, aber nicht sagt wieviel preiswerter Wohnraum gebraucht wird. In den Diskussionen wird zuviel Gewicht auf den Neubau statt auf die Ausweitung des Bestandes preiswerten Wohnraumes gelegt. Dabei stellte er fest, privater Wohnungsbau schafft keine oder zuwenig preiswerte Wohnungen. Man sollte beim Wohnungsbau ein größeres Augenmerk auf preiswertes Bauen legen. Weiterlesen

Haben wir wirklich nichts getan in den letzten 5 Jahren?

Schule für Menschen mit BehinderungBeispiel Schulen: Der Sanierungsstau bei den Schulen ist immer noch riesig. In den Schulen bröckelt immer noch der Putz von den Wänden. Viele Toiletten entsprechen nicht dem Standard den man sich für eine Schule vorstellt. Trotzdem ! Vor einigen Jahren wurden noch Schulen geschlossen und zu wenig Geld in die Sanierung gegeben. Ein Sanierungsstau von 125 Mill. € türmte sich auf. Schulstadträtin Kerstin Beurich hat viel Geld in Sanierung und Neubau gesteckt. Weiterlesen

Warum ich als Arbeiter für die SPD in das Abgeordnetenhaus möchte

Peter_Reimund_B-6473_A1 für Fennpost2Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger

am 18.09.2016 wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt und die SPD-Lichtenberg hat mich zum Kandidaten für den Wahlkreis 3, Hohenschönhausen-Süd, Fennpfuhl und Rosenfelder Ring aufgestellt. Ich bin 58 Jahre alt, von Beruf Elektriker und seit 2001 Leiharbeiter. 1990 bin ich ganz bewusst als Arbeiter in die SPD eingetreten. Denn ich bin der Meinung, ein Arbeitnehmer kann sich am besten für Arbeitnehmerinteressen einsetzen. Es ist nicht so, dass die Arbeitnehmer in der SPD nicht auch Erfolge haben. Die Einführung des Mindestlohnes war ein wichtiger Erfolg und die Rente mit 63 für langjährig Versicherte. Denn Arbeitnehmer, die 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, sollen auch früher in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen können. Sie haben lange dafür eingezahlt und viele von Ihnen schaffen es auch körperlich nicht bis zum regulären Renteneintritt zu arbeiten. Auch das ist in meinen Augen ein Erfolg der Arbeitnehmer in der SPD. Das war wichtig, aber immer noch zu wenig. Auf lange Sicht brauchen wir eine neue Rentenreform, die sozial und gerecht ist und ein Sozialsystem dass Menschen die keine Arbeit haben ein menschenwürdiges Leben ermöglicht

Menschen, die jede Woche 40h arbeiten, müssen von Ihrem Lohn leben können, nicht nur überleben! Doch obwohl der Mindestlohn immer noch zu niedrig ist, kämpfen Arbeitgeber und andere Parteien gegen ihn. Gerade Politiker konservativer Parteien behaupten immer wieder dass der Mindestlohn Arbeitsplätze vernichtet. Dazu kommen dann Sprüche wie: „Der Mindestlohn zerstört Arbeitsplätze und beschränkt die deutsche Wirtschaft“, oder „Lieber viele Stunden mit geringem Einkommen als wenige Stunden mit Mindestlohn.„ Dazu kann ich als Arbeiter nur sagen: Ich bin zwar ein abhängig Beschäftigter, aber kein Sklave. Und ich werde mich von niemandem versklaven lassen. Egal welcher Partei derjenige angehört. Denn unter dem Mindestlohn zu arbeiten ist moderne Sklaverei. Inzwischen ist erwiesen, der Mindestlohn hat keine Arbeitsplätze gekostet, sondern es wurden sogar mehr Vollzeitstellen geschaffen. Weiterlesen

Neue Kita im Fennpfuhl

 

blu-boks-2

Ein Gruppenwaschraum für die Kinder

Am 16.April eröffnete das Familien- und Bildungszentrum Blu:Boks im Fennpfuhl. In dieses Familienzentrum ist die KiTa „Wunderkinder“ integriert. Dort werden bis zu 150 Vorschulkinder betreut. Außerdem wird es Jugendarbeit mit Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre geben mit Workshops und Projekten, die zum Ziel haben, das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen zu stärken. Durch die künstlerische und pädagogische Begleitung erfahren die Kinder und Jugendlichen was es heißt, an sich selbst zu glauben. Aber damit nicht genug. Das Team hat mit dem Café „Blaue Bohne“ einen Ort der Begegnung und des Austausches für Eltern und Besucher des Familien- und Bildungszentrums geschaffen. „Blu:Boks“ finanziert sich in erster Linie durch Spenden, aber es gab auch 630 000 Euro aus öffentlichen Töpfen für die Kita. Damit wurde ein Angebot für Begegnung und Kultur für den ganzen Kiez um die Paul-Zobel-Str. geschaffen.

Inklusion auf dem 1. Arbeitsmarkt

cam00139Am 31.10. hatte die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen zusammen mit den SPD-Ortsvereinen Fennpfuhl und Alt-Lichtenberg eingeladen, um mit Bürgern und Betroffenen über die Chancen von Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu diskutieren. Gekommen waren als Vertreter des Jobcenters Lichtenberg Herr Reinhofer, von der Gewerkschaft Verdi Helmfried Hauch und die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in der SPD-Abgeordnetenhausfraktion Birgit Monteiro. Weiterlesen

CDU redet nur mit den Managern, nicht mit den Beschäftigten

In der Kiezzeitung der CDU-Lichtenberg behauptete diese, es gibt überhaupt kein Problem mit der Schwimmhalle am Anton-Saefkow-Platz und alles nur ein Gerücht. Leider hat die CDU nur mit dem Chef der Berliner Bäderbetriebe geredet und nicht mit den Beschäftigten. Die Informationen über die Schließung kam tatsächlich von den Beschäftigten. Diese gab aber die Informationen nicht an die Linkspartei weiter, sondern an das CDU Mitglied Jörg-Peter Sellmann. Der gab die Informationen an den Bürgerverein Fennpfuhl weiter. Der Bürgerverein ist überparteilich und hat sich sofort entschlossen Unterschriften zu sammeln. Die Initiative für den Bürgerantrag kam eindeutig nicht von der Linkspartei. Allerdings auch nicht von der CDU. Vielleicht ist dies ein Grund für die sogenannte Bürgerpartei CDU so empfindlich zu reagieren. Der Bürgerverein war von Anfang an um eine Klärung der Situation bemüht und hat sich dabei immer nur der Interessen der Bürger und der Sicherung des öffentlichen Schwimmbetriebs verpflichtet gefühlt. Viele Bürger haben den Bürgerverein unterstützt und den Bürgerantrag zum Erhalt des Schwimmbades unterschrieben. Insgesamt 2800 Unterschriften kamen dabei zusammen. Das die Gerüchte zur Einstellung des öffentlichen Schwimmens nur heiße Luft sind, wie die CDU behauptet, würde bedeuten die Schwimmbad beschäftigten hätten gelogen. Der Bürgerverein hat sich seit seinem Bestehen immer um die Belange der Bürger des Fennpfuhls gekümmert und er wird es weiter tun und immer dabei überparteilich agieren.Machen Sie sich selbst ein Bild.Machen Sie beim Bürgerverein mit.


Wettbewerb bei den Krankenkassen – Gesund für die Patienten?

In der letzten Woche gab es wieder Negativschlagzeilen im Bereich der Gesundheitspolitik.Kurz nachdem Zeitungen vermeldet hatten das Krankenkassen einen Rekordüberschuss in Milliardenhöhe erzielt hatten, gab es die Meldung „Krankenkassen drängen Alte und Kranke aus den Gesetzlichen Krankenkassen“. Dies ist erstens ungesetzlich und zweitens höchst unsozial. Laut des Bundesversicherungsamtes verstößt dies «gegen grundlegende Prinzipien des Sozialgesetzbuches». Laut Bericht BVA soll es sich nur um einen Einzelfall handeln. So gut,so schön.Aber der Wettbewerb der Krankenkassen untereinander, zwingt die Kassen geradedazu um  junge und gesunde Mitglieder zu werben. Viele Krankenkassen hatten Mitglieder verloren als sie Zusatzbeiträge erhoben hatten. Dies wollen die Krankenkassen jetzt vermeiden. Weiterlesen

Demographischer Wandel: Herausforderung an die bezirkliche Gesundheitspolitik

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, ich möchte Sie recht herzlich zum Thema: Demographischer Wandel: Herausforderung an die bezirkliche Gesundheitspolitik zu einer öffentlichen Fraktionssitzung der Lichtenberger SPD-Fraktion einladen.Am Montag, dem 11. Juni 2012 um 18.30 Uhr im Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstr. 6, 10367 Berlin wollen wir mit Ihnen darüber diskutieren. Dabei soll über die Entwicklung der Altersstruktur der Lichtenberger Ortsteile genauso gesprochen werden, wie über die Perspektiven der ärztlichen Versorgung für Jung und Alt als auch über das bezirkliche Seniorenhandlungskonzept und über die Möglichkeiten der Teilhabe von Senioren mit Migrationshintergrund.   Weiterlesen