Am 14.September besuchte der Direktkandidat der SPD für den Wahlkreis 3,Reimund Peter, und der SPD Ortsverein „Fennpfuhl“ das Kinderhaus. Der verein betreibt 500 KiTaplätze und 300 Plätze für stationäre Hilfen zur Erziehung. Nachdem der Leiter des Kinderhauses, Dr. Hans Ulrich Krause, eine Einführung in die Arbeit des Hauses gemacht hatte, entspann sich ein angeregtes Gespräch über „Hilfen zur Erziehung“, die in diesem Haus angeboten wird. Inzwischen ist es in mehreren Bezirken unter anderem außer in Lichtenberg, auch in Marzahn-Hellersdorf tätig.
In dem Gespräch zeigten die Mitglieder der SPD besonnders interessiert an der sozialen Situation der hilfsbedürftigen Eltern, die die Hilfen zur Erziehung in Anspruch nehmen. Viele Familien sind überschuldet und völlig verarmt. Sie können nicht mit Geld umgehen und können Ihren Kindern nicht genügend zu essen geben.
Natürlich ist das Thema Kosten bei HzE immer ein wichtiges Thema. Das Problem ist, jeder Bezirk muß die Kosten aus der vom Land zugewiesenen Summe bezahlen. Da es aber in den letzten Jahren eine Wanderungsbewegung von Hartz IV-Beziehern zwischen den Bezirken gegeben hat, reicht die zugewiesene Summe oft nicht aus. Viele Bezirke, besonnders die Ärmeren, machen dadurch Schulden. Berlinweit sind aber die Kosten für HzE nur um 0,4 % gestiegen. Die Bezirke auf Ihren Kosten für HzE sitzen zu lassen, ist keine Lösung. Berlin ist eine Einheitsgemeinde, also sollten die Hilfen zur Erziehung auch als ein gesamtstädtisches Problem gesehen werden. Kinder sind unsere Zukunft, also sollten wir Ihnen auch Zukunft ermöglichen.